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Matthias Nys

Bild von Matthias Nys, Kammäleon, Solingen

Kammäleon, Solingen | Wurzeln in Frankreich und England

Ich heiße Chevallier Matthias Alexandre Xavier Pierre Marquis de le Ney Graf zu Berg. Meine Mutter ist die Markgräfin zu Berg und Kleve, sie stammt aus England, ist aber Deutsche. Mein Vater ist der Conte de Sauvion aus Frankreich, meine Eltern stammen also aus echtem adeligem Geschlecht.

Durch meine Frau Mama kam ich mit 11 Jahren nach Deutschland. Da mein Herr Papa im diplomatischen Dienst ist, reiste unsere Familie viel. Aber für uns Kinder wollte meine Frau Mama mehr Regelmäßigkeit und schickte uns aufs Internat Kolegg St. Blasien, gegründet 1596 von einem Jesuitenorden im Süd-Schwarzwald.
Traditionell ist meine Familie eine Dynastie von Parfümeuren, außer eben meine Eltern. Ich wollte dieses aber aufgreifen, studierte Biochemie und trat in die alten Fußstapfen der Familie.
Die Mittelaltermärkte sind eher mein Hobby. Mein eigentliches Berufsfeld ist vielfältig, zum Beispiel kreiere ich im Auftrag von Henkel die Duftstoffe für Schwarzkopf und vieles mehr.
Mein Hobby führt mich durch ganz Deutschland und Europa und so komme ich mit vielen interessanten Menschen zusammen. Ich darf mit etwas Stolz auch erwähnen, dass ich seit einigen Jahren unsere Bundeskanzlerin mit einem Parfüm beliefere. Wir hatten gerade einen historischen Markt auf dem Rathausplatz in Düsseldorf und ich lernte dort Frau Merkel kennen, die gleichzeitig zu einer Feierlichkeit in der Landeshauptstadt war.

Das Parfüm schicke ich ihr noch heute ins Bundeskanzleramt; um welchen Duft es sich handelt, verrate ich aber nicht. „Diskretion“.
In der Zwischenzeit war ich auch schon mehrmals zu Gast beim Neujahrsempfang im Bundeskanzleramt.
Sicher hatte ich als Kind sprachliche Probleme in Deutschland, manchmal finde ich noch heute die richtigen Worte nicht. In meinem Internat waren aber viele internationale Schüler, da spielte es keine Rolle, ob einer Ausländer war. Auch gab es einige adelige Diplomatenkinder wie mich, solche dumpfen Probleme wie Ressentiments gegenüber Ausländern kannten wir nicht.
Trotzdem gibt es Rassismus und Nationalismus natürlich überall. Einmal sagte in Italien mal einer „Heil Hitler“ zu mir, der mich für einen Deutschen hielt. Ich antwortete nur „Heil Musso…“ Ein armer, dummer Mensch.

Aber wie heißt es: „Giftpilze muss man stehen lassen, sie schmecken nicht. Da verdirbt man sich nur den Magen.

…Entdecke hier ein weiteres Lieblingsrezept…

www.kammaeleon.de

 

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